Münchner Stadtteilbibliotheken: Aktuelle Bestseller leihen statt kaufen

Den neuen Bestseller gibt es bisher nur als Hardcover? Du weißt aber gar nicht, ob du so viel Geld ausgeben willst? Dafür gibt es eine Gratislösung: Ihn sich erstmal in einer der Münchner Stadtteilbibliotheken auszuleihen.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die “Jahresmitgliedschaft”, sprich der Bibliotheksausweis für die Stadtbib kostet 20 Euro im Jahr (Schüler/ Studierende und sonstige Ermäßigungsberechtigte zahlen sogar nur 10 Euro und bis zum 18 Lebensjahr gar nichts). Für diesen Betrag bekommt man im Handel nur zwei Paperback- oder höchstens ein Hardcoverbuch.

Nicht nur Bücher, sondern auch Filme, Hörbücher und Zeitschriften können ausgeliehen werden
Mit der Jahresmitgliedschaft kann man das ganze Jahr über gratis Bücher, CDs und DVDs  ausleihen sowie die "Onleihe" nutzen. Nur für manche Besteller wird eine zusätzliche Gebühr von 2€ fällig. Aber immer noch günstiger, als sie zu kaufen...

Mit der Jahresmitgliedschaft kann man das ganze Jahr über gratis Bücher, CDs und DVDs ausleihen sowie die „Onleihe“ nutzen. Nur für manche Besteller wird eine zusätzliche Gebühr von 2€ fällig. Aber immer noch günstiger, als sie zu kaufen… (Foto: Winderl)

In den Stadtteilbibliotheken kann man jedoch aus dem Vollen schöpfen: Tausende von Medien können dort ausgeliehen werden – nicht nur Bücher, sondern auch Hörbücher, Zeitschriften und sogar den Weg in die Videothek kann man sich künftig sparen: Denn es gibt auch eine Vielzahl an DVDs. Wer einen Film-Abend plant, sollte jedoch schnell sein. Die DVD-Regale sind regelmäßig vor dem Wochenende leer geplündert. Aber das ist auch verständlich! Günstiger kommt man einfach nicht (legal) an die aktuellen Blockbuster – im schlimmsten Fall sind 2 Euro sogenannte Bestseller-Gebühr fällig.

Bestellungen in die Stammbib möglich

Eine Stadtteilbibliothek gibt es quasi in jedem Münchner Stadtteil. Die einzelnen “Filialen” (hier eine Übersicht) sind freilich unterschiedlich groß und unterschiedlich “gut” sortiert.
Aber ist das gewünschte Medium nicht in der eigenen “Stammbibliothek” erhältlich, kann man es entweder persönlich in der anderen Bib-Filiale abholen oder, wer dafür nicht quer durch die Stadt fahren will, kann es auch in seine Stammbib bestellen. Das kostet dann 1,25 Euro (für Kinder noch weniger).
Bequem über einen Online-Katalog können die Medien bereits von zu Hause aus vor-recherchiert und bestellt werden; vor Ort kann dann natürlich auch noch in den Bücherregalen gestöbert werden.

eBibliothek bequem von zu Hause aus nutzen – auch Zeitschriften und Zeitungen verfügbar
Auf die Onleihe kann man auch mobil zugreifen. Die ausgeliehenen Medien werden nach Ablauf der Leihfrist automatisch gelöscht.

Auf die Onleihe kann man auch mobil zugreifen – wie hier vom iPhone aus. Die ausgeliehenen Medien werden nach Ablauf der Leihfrist automatisch gelöscht. (Foto: Screenshot)

Wer’s noch bequemer mag und sich die Medien auf’s Tablet laden will, ohne dafür das Haus zu verlassen, für den ist die eBibliothek das Richtige – sie ist 24h und sieben Tage die Woche geöffnet. Zusätzliche Kosten entstehen für Stadtbibliotheks-Nutzer nicht!
Rund 15.000 eBooks, eAudios, eVideos und ePapers können dort mit einem Klick ausgeliehen werden. Hier muss man auch keine Angst haben, die Leihfrist zu überschreiten: Ist die Leihfrist abgelaufen (bei eBooks 21 Tage, bei eAudios 7 Tage), kann das Medium einfach nicht mehr genutzt werden. Keine lästige Rückgabe, keine Mahngebühren!
Selbst ein (Online)-Abo für Zeitungen und Zeitschriften kann man sich theoretisch sparen: Denn auch die größten deutschen Zeitungen wie die Süddeutsche Zeitung oder Zeitschriften wie der Spiegel sind über die “Onleihe” erhältlich. Dieser ISARSPARER-Tipp funktioniert leider nur theoretisch, in der Praxis sind die aktuellen Ausgaben natürlich besonders begehrt. Aber wer etwas Geduld mitbringt oder besonders schnell bei der Ausleihe ist, der kann auch hier bares Geld sparen!

Fremdsprachige Medien und Veranstaltungen leisten wertvollen Kultur-Beitrag

Auszuleihen gibt es auch fremdsprachige Medien, denn: “Die Münchner Stadtbibliothek versteht sich als eine Institution der interkulturellen Offenheit, die Menschen aller Bevölkerungsgruppen Zugang zu Wissen und Information ermöglicht.” Das ist auch für die Ur-Einheimischen interessant, wenn sie ihre Sprachkenntnisse verbessern und bspw. den aktuellen Dan-Brown-Roman im Original lesen wollen.

Die Münchner Stadtbibliothek leistet auch einen wichtigen Beitrag für das kulturelle Leben unserer Isar-Metropole: Sie veranstaltet Vorträge und Ausstellungen, diese können meist komplett gratis besucht werden. Ein Besuch in der Bibliothek, die’s auch bei Euch ums Eck gibt, lohnt sich in jedem Fall!


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