Gastbeitrag: Unterwegs in Barcelona zu Rebaixes-Zeiten

Sommer, Sonne, Strand und SALE!!! Oder besser gesagt: Rebaixes, das katalanische Wort für Rabatte. Eigentlich zum Arbeiten in Barcelona, habe ich das dort verdiente Geld ziemlich schnell wieder losbekommen, denn ein Besuch in der wunderschönen Stadt am Meer lohnt sich nicht nur wegen der Architektur, der netten, weltoffenen Leute und dem äußerst leckerem Essen (ich sage nur: Tapas!), sondern eben auch wegen der idealen Bedingungen für Sparfüchse bzw. ISARSPARER!

Zara und Co. – Der Inditex-Konzern hat viel zu bieten

Aber der Reihe nach! Unabhängig davon, ob Ihr zu Sale-Zeiten nach Spanien fahrt oder nicht, empfiehlt es sich, einen Blick in die auch bei uns allseits beliebten Modeketten des Riesen-Modekonzerns Inditex (z.B. Zara, Bershka, Uterqüe, Massimo Dutti, Stradivarius, Pull&Bear) zu werfen. Denn eben dieser Konzern stammt aus Spanien und deshalb sind in allen Geschäften des Unternehmens in Spanien die Preise deutlich günstiger als beispielsweise in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Shopping-Marathon zum Schnäppchenpreis
Unsere Gastautorin Giulia mit ihrem vor Ort gestoppten Kleid in Barcelona. (Foto: Privat)

Unsere Gastautorin Giulia mit ihrem vor Ort geshoppten Zara-Kleid in Barcelona. (Foto: Wilzewski)

Der einzige Nachteil: Den Shopping-Wahn in Grenzen zu halten. Ich hatte es fast geschafft und mich eigentlich schon in kompletter Sicherheit gewogen, als ich mit meinen gefühlten zwanzig Zara-Artikeln zur Kasse schritt – doch dann sah ich dieses fantastische, bodenlange Maxikleid, das sofort „Mama“ rief, als es mich erblickte. Wer kann da schon widerstehen? Also schnell zurück in die Umkleidekabine, einen weiteren Hitzetod sterben, nur um dann festzustellen, dass das Kleid auch angezogen der Hammer ist.

An der Kasse dann die Bilanz des Rebaixes-Fiebers: Knapp 200 Euro für acht Teile, inklusive stylischer Bomberjacke, Kleidern, einer Hose, Accessoires und Co. Ein durchaus sehenswerter Preis für rundum modische Looks, die in Deutschland teilweise noch gar nicht erhältlich sind. Bzw. total gehypt werden, wie zum Beispiel meine neue Lieblingsjacke: eine Bomberjacke mit zahlreichen Aufnähern, sog. Patches, die in Spanien 59,90 Euro und bei uns 69,90 Euro kostet. Nachdem ich die frisch erworbene Jacke dann direkt zu meinem unmittelbar auf Barcelona folgenden Städtetrip nach Wien mit ISARSPARERIN Teresa angezogen hatte (das Maxikleid war geplant, aber leider aufgrund der doch leicht abweichenden österreichischen Wetterverhältnisse auch für Hardcore-Fashionfans wie mich eine Spur zu sommerlich), posteten die Modeblogger von Journelles einen Tag später folgenden Beitrag:

SC

Spürt in In- und Ausland die neuesten Trends auf, die auch noch bezahlbar sind: Unsere Gastautorin Giulia (Screenshot: Wilzewski)

Mein oben erwähntes Maxi-Kleid kostet im Übrigen in Österreich zehn Euro mehr!

Uterqüe: Zaras glamouröse Schwester
Das Kleid aus Barcelona haben wir in einer Zara-Filiale in Wien gesichtet - dort kostete es 20 Euro mehr. (Foto: Wilzewski)

Das Kleid aus Barcelona haben wir in einer Zara-Filiale in Wien gesichtet – der Bildbeweis: Dort kostete es 10 Euro mehr. (Foto: Wilzewski)

Wem Zara jetzt zu mainstreammäig ist, sollte mal einen Blick in den Shop des weniger bekannten Labels „Uterqüe“ werfen. Das gehört auch zu Inditex, ist aber wesentlich luxuriöser und hochwertiger als die Mode von Zara. Im Klartext bedeutet das: feinere Materialien, gedecktere Farben, klassische Schnitte und ausgefallener Schmuck.

Grundsätzlich lässt sich das auch im Preis spüren, so kostet dort eine Sonnenbrille im Durchschnitt schon einmal 80 Euro oder ein Mantel über 200 Euro. Im Sale und in Spanien bekommt man dann aber einen coolen Parka im Camouflage- oder wie ich fälschlicherweise erst dachte Leoparden-Look zum Schnäppchen-Preis von 70 Euro. Da freut man sich doch glatt auf den nächsten Regen, nur weil man weiß, dass man dann seinen neuen Parka ausführen kann.

„Nervennahrung“ für kleines Geld
Und so sieht die Bomberjacke an Giulia getragen aus - zu diesem Zeitpunkt war sie in Deutschland noch gar nicht erhältlich! (Foto: Wilzewski)

Und so sieht die Bomberjacke an Giulia getragen aus – über den Dächern Münchens. Zu diesem Zeitpunkt war dieses It-Piece in Deutschland noch gar nicht erhältlich! (Foto: Wilzewski)

Nach so viel Shoppen knurrt der Magen und auch wenn man in Anbetracht der neu erworbenen Outfits wohl lieber fasten sollte, sind die leckeren und billigen Tapas in Barcelona jede Kalorie wert!

Bei Lando (2 Passatge de Pere Calders) kostet ein Aperol Spritz nur 3,50 Euro und dazu die leckeren Patatas Bravas, eine Art inoffizielles Nationalgericht in Katalonien, Kartoffeln mit feinem Dip, und schon ist man bereit für die nächste Shoppingtour.

Übrigens, für ein schnelles und unkompliziertes Abklappern der Inditex-Geschäfte empfehlen sich die Las Ramblas, die lange und beliebte Einkaufsstraße vom Plaça de Catalunya bis hin zum Hafen.

Ebenfalls mit den Haupt-Einkaufsläden bestückt ist der Passeig de Gràcia, ein architektonisch wunderschöner Boulevard, der günstige Highstreet-Labels mit den großen Luxusmarken vereint.

Mit Stil ans Ziel

Wem am Ende des Tages die vielen Einkaufstüten zu schwer werden, ist übrigens gut darin beraten, in ein Taxi zu springen. Die sind auch wesentlich günstiger als bei uns und gerade wenn man zu mehrt unterwegs ist, bietet das Taxi eine clevere, bequeme und preiswerte Alternative zu den Öffis. Zu zweit haben wir für eine ca. zwanzig-minütige Fahrt quer durch die Stadt 12 Euro bezahlt.

Der wichtigste Satz zum Schluss, der aber in Spanien zum Glück gar nicht so weh tut: ¡la cuenta, por favor!, die Rechnung, bitte!

Über die Autorin Giulia Wilzewski

Giulia22 Jahre alt, Modejournalismus-Studentin und Salat-Hasserin (ja, diese Kombi gibt es tatsächlich!) – das ist Giulia Wilzewski, wie sie leibt und lebt! Wenn sie nicht gerade irgendwelche mehr oder weniger bekannten Promis auf einen Salat (bei guten Interviews auch auf einen Schnaps) zum Interview trifft, begibt sie sich wie Teresa gerne auf Schnäppchensuche. Ein eindeutiges Muss für einen Fashion-Fan wie Giulia. Und über die neuesten Trends und Gerüchte berichtet sie dann u. a. in Grazia, Bunte, Playboy, Huffington Post oder eben auch hier auf ISARSPARER!


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